Ormond Castle, Mittelalterliche Festung auf Ormond Hill, Black Isle, Schottland
Ormond Castle sind Ruinen einer mittelalterlichen Festung auf einem Hügel der Black Isle in Schottland. Die Anlage besteht aus drei Höfen, die von Nordosten nach Südwesten ausgerichtet sind, mit erhaltenen Fundamenten von Türmen und Gebäuden.
König Wilhelm der Löwe ließ die Burg zwischen 1200 und 1214 als rechteckige Festung mit quadratischen Ecktürmen erbauen, um den Meereszugang nach Inverness zu kontrollieren. Die Anlage wurde später ein wichtiger Sammelpunkt für lokale Kräfte während der schottisch-englischen Konflikte.
Die Burg diente als Sammelpunkt für Andrew de Moravia und die Männer von Moray, die sich König John Balliol anschlossen.
Der Ort liegt erhöht auf Ormond Hill und bietet Aussicht auf den Moray Firth, daher sind gutes Schuhwerk und Augen für die Topografie hilfreich. Eine Erkundung erfordert etwas Zeit, um die verschiedenen Höfe und Strukturen zu erfassen, besonders wenn die Vegetation dicht ist.
Im westlichen Turm der Anlage befindet sich ein mit Stein ausgekleideter Brunnen, der die technischen Fähigkeiten der damaligen Baumeister zeigt. Archäologische Untersuchungen deuten auch auf noch ältere Befestigungen aus der Eisenzeit unter den mittelalterlichen Strukturen hin.
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