Piccadilly Theatre, Theater in Westminster, London, England
Das Piccadilly Theatre ist ein Theaterbau in Westminster, London, mit einer Innenausstattung im Art-déco-Stil und Platz für 1.232 Besucher auf drei Ebenen. Die Sitzreihen verteilen sich auf Parkett, königlichen Rang und großen Rang, wobei jede Ebene einen anderen Blickwinkel auf die Bühne bietet.
Der Architekt Bertie Crewe entwarf das Gebäude, das 1928 mit dem Musical "Blue Eyes" von Jerome Kern eröffnet wurde. Während des Zweiten Weltkriegs überstand das Haus einen deutschen Bombenangriff und setzte den Betrieb danach fort.
Der Name stammt von der nahegelegenen Straße, die heute eine der bekanntesten Verkehrsadern der britischen Hauptstadt bildet. Das Haus zieht ein internationales Publikum an, das vor allem große Musicals mit mehrmonatiger Laufzeit besucht.
Die meisten Aufführungen beginnen abends um 19:30 Uhr, an manchen Tagen gibt es auch Nachmittagsvorstellungen. Die Sitze verteilen sich auf drei Bereiche, wobei das Parkett die kürzeste Entfernung zur Bühne bietet.
Warner Brothers verwandelte das Gebäude 1934 in ein Kino und installierte das damals neue Vitaphone-Tonsystem. Zwei Jahre später entstand daraus das London Casino, ein Kabarett-Restaurant mit Bühnenshow und Menü am Tisch.
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