Queensberry House, Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert in Old Town, Schottland
Queensberry House ist ein Stadtpalais aus dem 17. Jahrhundert an der Canongate im Altstadtviertel von Edinburgh. Das mehrstöckige Gebäude aus Stein ist heute Teil des schottischen Parlamentskomplexes und wird als Bürofläche genutzt.
Das Haus wurde 1667 für den Duke of Queensberry errichtet, dessen Unterschrift unter den Unionsvertrag von 1707 Schottland mit England vereinte. In den folgenden Jahrhunderten wechselte das Gebäude mehrfach seinen Besitzer und seine Nutzung, unter anderem als Krankenhaus.
Das Haus war Sitz der Familie Queensberry und spiegelt die Geschichte der Canongate wider, wo es heute mit seinem Steinbau inmitten anderer historischer Gebäude steht. Die verschiedenen Nutzungen des Ortes zeigen, wie sich Edinburgh von einer Stadt der Adligen zu einem modernen Verwaltungszentrum entwickelt hat.
Das Gebäude liegt direkt an der Canongate und ist zu Fuß von den meisten Sehenswürdigkeiten der Altstadt leicht erreichbar. Da es in den Parlamentsbetrieb eingebunden ist, sollte man sich vor dem Besuch über die Zugangsmöglichkeiten informieren.
Bei Ausgrabungen in der Küche des Hauses wurden Spuren von Metallbearbeitung gefunden, die möglicherweise mit der schottischen Königlichen Münze in Verbindung stehen. Solche Handwerksaktivitäten in einem Adelspalais sind für diese Zeit ungewöhnlich.
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