Snettisham Jeweller's Hoard, Römisch-britische Artefaktsammlung im British Museum, England
Der Snettisham-Juwelierenschatz ist eine Sammlung von Silbermünzen, Edelsteinen und unvollendeten Schmuckstücken, die in einem Tontopf während einer Hausrenovierung in Norfolk gefunden wurden. Die Sammlung umfasst silberne Kettenhalskettten, Fingerringe und ein Quarz-Polierwerkzeug aus der Metallverarbeitung.
Der Schatz stammt aus etwa 155 n. Chr. und enthält 83 Silberdenare, 27 Bronzemünzen und posthume Münzen aus der Zeit der Kaiserin Faustina I. Diese Sammlung zeigt die Zeit der römischen Präsenz und des Wohlstands in Britannien.
Die eingravierte Karneol-Gemsteine zeigen römische Gottheiten und Symbole, die die religiösen und dekorativen Vorlieben der wohlhabenden Romano-britischen Gesellschaft widerspiegeln. Diese Darstellungen geben Einblick in die spirituelle und ästhetische Welt der Menschen, die diesen Schatz besaßen.
Die Gegenstände sind im Britischen Museum konserviert und ausgestellt und zeigen Handwerkstechniken der antiken Juwelierkunst. Für die Betrachtung dieser feinen, detaillierten Stücke sollte man Zeit einplanen und aufmerksam die unterschiedlichen Materialien und Verarbeitungstechniken beobachten.
Zwei Fragmente römischer Leinenstoffe haben sich an einer Münze und einem Ring erhalten, was seltene Beweise für die Textilbewahrung aus dem 2. Jahrhundert in Britannien liefert. Diese zarten organischen Reste zeigen, wie Gegenstände in antiker Zeit verpackt oder getragen wurden.
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