Sutton House, Tudor-Hausmuseum im Stadtteil Hackney, England.
Das Sutton House ist ein rotsteinfarbenes Gebäude aus dem 16. Jahrhundert mit ursprünglichen Eichenpaneelen und Tudor-Kaminen in seinen Räumen. Das Haus wurde später im georgianischen Stil umgebaut, behielt aber seinen Charakter und seine historische Struktur.
Ein hochrangiger Staatsbediensteter unter Heinrich VIII. erbaute dieses Haus in den 1530er Jahren als private Residenz. Im Laufe der Zeit entwickelte sich das Gebäude zu einer Schule, später zu einer Sozialhilfeeinrichtung und einer Gewerkschaftszentrale.
Das Haus trägt den Namen seines Erbauers und zeigt, wie wohlhabende Londoner während der Tudor-Zeit lebten. Die Räume erzählen von sozialen Veränderungen, die das Gebäude im Laufe der Jahrhunderte durchlebte, von einem privaten Wohnhaus zu einem Gemeinschaftsort.
Das Haus ist für Besucher leicht zu Fuß erreichbar und liegt in einer bewohnten Nachbarschaft von London. Der Zugang ist möglich, aber einige Bereiche können aufgrund der historischen Struktur schwer zugänglich sein.
In den 1980er Jahren wurde das vernachlässigte Gebäude von Hausbesetzern in einen innovativen Musikort umgewandelt und war damals ein Treffpunkt für die lokale Kunstszene. Diese Phase prägte seine Identität und machte es zu einem kulturellen Ankerpunkt für die Gemeinschaft.
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