Tower Lifeboat Station, lifeboat pier on the River Thames in London
Die Tower Lifeboat Station ist eine Rettungsstation an der Themse in der City of Westminster, die sich unter der Waterloo Bridge auf der Nordseite des Flusses befindet. Die Station betreibt spezielle orange Schnellboote und deckt etwa 16 Kilometer des zentralen Flussabschnitts ab, von Barking Creek bis Battersea, mit einem Team aus hauptamtlichen Mitarbeitern und über 50 Freiwilligen.
Die Station entstand nach einer Tragödie im Jahr 1989, als die Vergnügungskreuzfahrt Marchioness mit einem Bagger kollidierte und 50 Menschen starben. Nach dieser Katastrophe forderten Angehörige der Opfer bessere Sicherheitsmaßnahmen, was zur Gründung der RNLI-Flussrettung 2002 führte.
Die Station trägt den Namen "Tower" zu Ehren ihres ursprünglichen Standorts am Tower Pier, obwohl sie heute an einem anderen Ort untergebracht ist. Die orangefarbenen Rettungsboote sind für Londoner und Besucher an der Themse ein vertrauter Anblick und symbolisieren Sicherheit und ständige Bereitschaft auf dem Fluss.
Die Station befindet sich unter der Waterloo Bridge an der Themse und ist leicht vom Ufer aus zu sehen, besonders wegen der orangefarbenen Rettungsboote. Besucher können die Boote von der Pier aus beobachten, wobei der Fluss hier sehr belebt ist und ständig Verkehr herrscht, daher ist es wichtig, auf das eigene Gleichgewicht und die Sicherheit am Wasser zu achten.
Das Team muss seine Rettungsboote innerhalb von 90 Sekunden nach dem Notruf zu Wasser bringen, um schnell reagieren zu können. Diese extrem kurze Reaktionszeit ermöglicht es, Menschen in Notlagen auf dem belebten Fluss effizienter zu helfen.
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