Whitesands Bay, Strand auf der St Davids Halbinsel, Wales
Whitesands Bay ist eine breite Sandbucht auf der Halbinsel St Davids in Pembrokeshire, Wales, mit hellem, feinem Sand und dahinterliegenden Dünenrücken. Am nördlichen Ende erhebt sich der Felsrücken Carn Llidi und bildet eine natürliche Grenze des Strandes.
In der Nähe der Bucht wurden mittelalterliche Begräbnisstätten entdeckt, die zeigen, dass das Gebiet seit sehr langer Zeit bewohnt war. Funde aus verschiedenen Epochen belegen, dass dieser Küstenabschnitt über viele Jahrhunderte hinweg genutzt wurde.
Die Bucht gilt in der walisischen Überlieferung als Ort, von dem aus der heilige Patrick im 5. Jahrhundert nach Irland aufgebrochen sein soll. Ein kleines Denkmal am Rand des Strandes erinnert heute noch an diese Verbindung.
Im Sommer ist der Strand mit Rettungsschwimmern besetzt, und es gibt ein Café sowie Verleihstationen für Wasserausrüstung. Ein Teil der Zugangswege ist rollstuhlgerecht ausgebaut, sodass auch der hintere Strandbereich gut erreichbar ist.
Bei besonders niedrigem Wasserstand tauchen im Sand Baumstümpfe eines uralten versunkenen Waldes auf, darunter Birke, Fichte, Hasel und Eiche. Diese Überreste zeigen, dass das Gebiet vor Tausenden von Jahren trockenes Land war, bevor der Meeresspiegel anstieg.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.