Loch Glascarnoch, 1957 reservoir in Highland, Scotland, UK, outflows to Glascarnoch River
Loch Glascarnoch ist ein langgestrecktes Stausee in den schottischen Highlands, das sich über mehrere Kilometer erstreckt und von sanften Hügeln und offenen Moorlandschaften umgeben ist. Das Wasser wird durch einen großen Damm an seinem östlichen Ende aufgestaut, der Wasser zu einer Kraftstation weiterleitet, um Strom zu erzeugen.
Das Stausee wurde 1957 als Teil eines größeren Plans zur Stromerzeugung in der Gegend errichtet und veränderte dauerhaft die natürliche Landschaft. Die Schaffung des Sees führte dazu, dass alte Bauernhöfe und Brücken unter Wasser verschwanden, die heute in manchen Jahren mit niedrigerem Wasserspiegel wieder sichtbar werden.
Der Name des Sees stammt aus dem Gälischen und bezieht sich auf die grüne Moorlandschaft, die ihn umgibt. Besucher können heute sehen, wie die Menschen diese Landschaft nutzen, indem sie entlang der Ufer spazieren und die Stille des Platzes genießen.
Das Stausee liegt direkt an der A835-Straße zwischen Inverness und Ullapool, wodurch es für Reisende leicht zugänglich ist und idealerweise bei einer Fahrt durch die Highlands besichtigt werden kann. Der Ort ist zu Fuß erreichbar und bietet Möglichkeiten zum Parken und für kurze Spaziergänge entlang des Ufers, wobei Besucher die variable Wetterbedingungen der Highlands beachten sollten.
In trockenen Sommern, wenn der Wasserspiegel sinkt, werden versunkene Ruinen alter Bauernhöfe und Brücken aus der Zeit vor der Stauung sichtbar und erinnern daran, wie Gemeinschaften von diesem Ort verdrängt wurden. Diese wiederaufgetauchten Überreste bieten einen seltenen Blick auf die menschliche Geschichte, die unter der Wasseroberfläche verborgen liegt.
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