Somerville, Stadtgemeinde im Middlesex County, Massachusetts, Vereinigte Staaten
Somerville ist eine Stadt im Middlesex County in Massachusetts, die sich nordwestlich von Boston über ein kompaktes Gebiet von knapp elf Quadratkilometern erstreckt und rund 81.000 Einwohner zählt. Die Siedlung liegt zwischen mehreren Universitäten und bildet einen dichten Stadtkern mit zahlreichen Wohnvierteln und Geschäftsstraßen.
Das Gebiet war ursprünglich von der Naumkeag-Gemeinschaft bewohnt, bevor englische Siedler 1639 das Land von der Squaw Sachem von Mystic erhielten. Die heutige Stadt entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem industriellen Zentrum und wurde 1842 von Charlestown abgetrennt.
Die Stadt wurde nach Captain Richard Somers benannt, einem Marineoffizier aus dem frühen 19. Jahrhundert, dessen Name die maritime Tradition der Region widerspiegelt. Heute zeigt sich diese Vergangenheit in vielen lokalen Straßennamen und öffentlichen Plätzen, die an die Gründungszeit erinnern.
Das Rathaus befindet sich zentral und ist an Wochentagen für Anliegen der Bürger geöffnet, wobei die Öffnungszeiten je nach Tag variieren. Viele Stadtteile lassen sich gut zu Fuß erkunden, und öffentliche Verkehrsmittel verbinden die verschiedenen Wohngebiete mit Boston.
Die Old Powder House aus dem 18. Jahrhundert wurde 1774 zum Schauplatz eines frühen Konflikts, als britische Soldaten heimlich Schießpulver entfernten. Diese Aktion löste in der Bevölkerung Widerstand aus und gilt als ein Auslöser für spätere Ereignisse im Unabhängigkeitskrieg.
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