Carpenter Center for the Visual Arts, Modernes Kunstzentrum an der Harvard Universität in Cambridge, USA.
Das Carpenter Center for the Visual Arts ist ein modernes Kunstzentrum an der Harvard University in Cambridge, Massachusetts, das aus Sichtbeton und großen Glasflächen besteht. Fünf Ebenen sind durch geschwungene Rampen verbunden, die durch das Innere des Gebäudes führen und Einblicke in Atelierbereiche ermöglichen.
Le Corbusier entwarf das Gebäude in den späten 1950er Jahren, und es wurde 1963 als sein einziges realisiertes Projekt auf dem nordamerikanischen Kontinent eröffnet. Der Architekt verstarb zwei Jahre nach der Fertigstellung, sodass dieser Bau sein einziges Vermächtnis in der Region bleibt.
Der Name ehrt Alfred St. Vrain Carpenter, dessen Spende den Bau ermöglichte und eine neue Ära der Kunstausbildung an Harvard einleitete. Das Gebäude dient heute als Ort, an dem Besucher Ausstellungen zeitgenössischer Kunst sehen können, die regelmäßig wechseln und oft Arbeiten von Studenten zeigen.
Besucher können die öffentliche Rampe betreten, die durch das Zentrum führt und einen Blick auf die Arbeit in den Ateliers bietet, ohne dass ein Ticket erforderlich ist. Die Ausstellungsräume befinden sich im Erdgeschoss und sind während der normalen Öffnungszeiten zugänglich.
Die spiralförmige Rampe führt direkt durch das Zentrum des Gebäudes und verbindet zwei Straßen miteinander, sodass Fußgänger das Erdgeschoss als öffentlichen Durchgang nutzen. Dabei können sie durch die Glaswände in die Arbeitsräume blicken und beobachten, wie Kunststudenten malen, formen oder fotografieren.
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