Guajataca-Stausee, Stausee zwischen San Sebastián, Quebradillas und Isabela, Puerto Rico
Der Guajataca-Stausee liegt im Nordwesten von Puerto Rico und erstreckt sich über mehrere Gemeinden wie San Sebastián, Quebradillas und Isabela. Das Wasser kommt von zwei Flüssen, dem Guajataca-Fluss und dem Río Chiquito de Cibao, die kontinuierlich in den See fließen.
Das Guajataca-Staudamm wurde 1928 vom United States Army Corps of Engineers erbaut und schuf diesen See zur Unterstützung der Bewässerung und Wasserversorgung der Region. Dieser Damm war ein großes Infrastruktur-Projekt, das die Wassernutzung im Nordwesten von Puerto Rico grundlegend veränderte.
Der Name Guajataca stammt von den Taíno ab, dem Volk das die Insel vor der europäischen Ankunft bewohnte, und wird heute von Unternehmen und Vereinigungen in der Gegend verwendet. Diese Verbindung zur indigenen Geschichte ist für viele Menschen in der Region bedeutungsvoll.
Der See ist für Fischen, Kajakfahren und Naturbeobachtung offen, wobei Besucher leicht zu den wichtigsten Anlandestellungen gelangen können. Es ist hilfreich, früh am Tag zu kommen, um die beste Wasserqualität und weniger Menschenmenge zu genießen.
Das Wasser im See ist etwa 10 Grad Celsius kälter als die umgebende Region, was spezielle Bedingungen für Süßwasserfische wie den Pfauenbarsch und den Forellenbarsch schafft. Diese untypische Temperatur ermöglicht es, Arten anzutreffen, die normalerweise in tropischen Gebieten seltener zu finden sind.
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