Alphabet City, Wohnbezirk in Manhattan zwischen Avenue A und D, Vereinigte Staaten
Alphabet City ist ein Wohnviertel im östlichen Teil von Manhattan in den Vereinigten Staaten, das sich zwischen Houston Street und East 14th Street erstreckt. Die Straßen laufen von Avenue A bis Avenue D und umschließen zahlreiche Grünanlagen, kleine Läden und Häuser aus Backstein mit niedrigen Stockwerken.
Im frühen 19. Jahrhundert lagen hier Salzwiesen, die später trockengelegt wurden und deutsche Einwanderer anzogen. Das Viertel entwickelte sich zu einer großen deutschsprachigen Siedlung namens Kleindeutschland, bis Brände und Veränderungen im späten 19. Jahrhundert neue Bewohnergruppen brachten.
Die spanischsprachige Gemeinde nennt die Avenue C noch heute Loisaida, eine phonetische Schreibweise des englischen Wortes für Lower East Side. An den Wänden und in den Gassen zeigen Wandmalereien und kleine Gedenktafeln die Verbindung zwischen den Bewohnern und ihren puerto-ricanischen Wurzeln.
Mehrere Bushaltestellen entlang der größeren Querstraßen erleichtern die Anreise aus anderen Teilen der Stadt. Die U-Bahn-Stationen an der First Avenue und Second Avenue bieten zusätzliche Verbindungen zu weiter entfernten Zielen in Manhattan und darüber hinaus.
Über 60 Gemeinschaftsgärten entstanden zwischen den 1960er und 1990er Jahren auf verlassenen Grundstücken, die Anwohner in Grünflächen mit Blumenbeeten und Gemüseanbau umwandelten. Viele dieser Gärten sind noch heute zugänglich und werden von freiwilligen Helfern aus der Nachbarschaft gepflegt.
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