Lafayette Street, Straße in Manhattan
Lafayette Street ist eine Nord-Süd-Straße in Manhattan, die durch die Viertel SoHo und NoLita verläuft. Entlang der Straße stehen Gebäude aus dem 19. Jahrhundert mit charakteristischen Gusseisenfassaden, in denen sich heute Galerien, unabhängige Läden und Restaurants befinden.
Die Straße entstand Anfang des 19. Jahrhunderts, als sich Manhattan nach Norden ausdehnte, und diente zunächst industriellen Zwecken. Ab Mitte des 20. Jahrhunderts begannen Künstler, die alten Fabrikgebäude in Wohn- und Arbeitsräume umzuwandeln, was den Charakter der gesamten Gegend grundlegend veränderte.
Lafayette Street trägt den Namen des französischen Generals Lafayette, einer Schlüsselfigur der amerikanischen Unabhängigkeit. Die Straße ist heute ein Zentrum für Galerien und kleine Läden, wo man die Kreativität der Nachbarschaften SpürhShalom und Nolita erleben kann.
Die Straße lässt sich gut zu Fuß erkunden, besonders tagsüber, wenn Galerien und Läden geöffnet sind und das Treiben auf der Straße am lebhaftesten ist. Da sie durch zwei verschiedene Viertel führt, empfiehlt es sich, auch die Nebenstraßen in Richtung SoHo und NoLita zu erkunden.
Die Straße ist nach dem Marquis de Lafayette benannt, dem französischen General, der die amerikanische Unabhängigkeitsbewegung unterstützte, und war damit eine der ersten in New York, die einen ausländischen Würdenträger ehrte. Diese Ehrung fiel in eine Zeit, als Lafayette selbst noch lebte und 1824 die Stadt besuchte.
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