Pisgah National Forest, Nationalwald in den Appalachen, North Carolina.
Pisgah National Forest ist ein Schutzgebiet in den Appalachen in North Carolina, das sich über rund 202.000 Hektar erstreckt. Tiefe Täler wechseln sich mit bewaldeten Hängen ab, und das Gelände reicht von sanften Hügeln bis zu steilen Graten mit Höhen bis etwa 1.800 Meter.
Der Wald entstand 1916, als die Familie Vanderbilt einen Teil ihres Biltmore Estate an die Bundesregierung verkaufte. Schon wenige Jahre nach der Gründung kamen weitere Landparzellen hinzu, die nach und nach aus privater Hand erworben wurden.
Der Name stammt vom Mount Pisgah, einem Gipfel, den George Vanderbilt nach einem biblischen Berg benannte. Waldarbeiter und Förster haben hier Anfang des 20. Jahrhunderts neue Methoden der nachhaltigen Forstwirtschaft entwickelt, die später in ganz Amerika angewendet wurden.
Wanderwege durchziehen das gesamte Gebiet und führen zu Wasserfällen, Aussichtspunkten und Lichtungen, die sich über mehrere Höhenstufen verteilen. Besucherzentren stellen kostenlose Karten und Orientierungstafeln zur Verfügung, die bei der Routenplanung helfen.
Einige der ersten Grundstücke für östliche Nationalforste wurden hier nach dem Weeks Act von 1911 erworben. Die Regierung kaufte damals zurück, was früher privatwirtschaftlich bewirtschaftet worden war, um die Bodenerosion zu stoppen und die Wasserversorgung zu sichern.
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