Black Mountain College, Kunstschule in Black Mountain, North Carolina, Vereinigte Staaten.
Black Mountain College war eine Kunsthochschule in Black Mountain, North Carolina, die auf einem großen Gelände am Lake Eden errichtet wurde. Das Anwesen umfasste Unterrichtsräume, Wohnheime für die Schüler, Gemeinschaftsräume und Flächen für Landwirtschaft, die zum praktischen Lernen genutzt wurden.
John Andrew Rice gründete die Schule im Jahr 1933 und wollte einen Ort schaffen, an dem Kunst und freies Denken im Mittelpunkt stehen sollten. In den folgenden Jahrzehnten kamen viele europäische Künstler hierher, die vor dem Krieg geflohen waren, und prägten die amerikanische Kunstszene bis zur Schließung im Jahr 1957.
Die Lehrer und Schüler lebten zusammen auf dem Campus und arbeiteten oft an gemeinsamen Projekten in Werkstätten für Weberei, Keramik, Malerei und experimentelle Musik. Diese Lebensweise prägte einen offenen Austausch zwischen den Künsten und ließ neue Arbeitsformen entstehen, die später viele amerikanische Kunstschulen beeinflussten.
Das ehemalige Gelände ist heute größtenteils im Privatbesitz, und viele der ursprünglichen Gebäude stehen nicht mehr. Besucher können die Umgebung am Lake Eden erkunden und sich an historischen Markierungen orientieren, um einen Eindruck vom ehemaligen Campus zu bekommen.
Die Schule hatte keine festen Lehrpläne und keine Noten, was den Studierenden ermöglichte, ihre eigenen Lernwege zu gestalten. Viele berühmte Künstler und Denker unterrichteten hier für kurze Zeit und hielten Vorträge oder Workshops, ohne dauerhaft angestellt zu sein.
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