Jamestown Exposition, Historischer Bezirk in Sewell's Point, Norfolk, Vereinigte Staaten.
Die Jamestown Exposition war eine 130 Hektar große Veranstaltung in Sewell's Point bei Norfolk mit zahlreichen Gebäuden im Kolonial- und Georgianischen Stil, die 1907 für die Feierlichkeiten errichtet wurden. Der Ort diente später als Grundlage für den Norfolk Naval Base und einige der ursprünglichen Strukturen sind noch heute in der Militäranlage sichtbar.
Das Ereignis wurde am 26. April 1907 vom Präsidenten Theodore Roosevelt eröffnet und markierte das 300-jährige Jubiläum der ersten permanenten englischen Siedlung in Amerika. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Standort in die Norfolk Naval Base umgewandelt und behielt dabei einige der Originalgebäude.
Einundzwanzig Bundesstaaten bauten eigene Ausstellungsgebäude, in denen sie ihre regionale Geschichte, Industrien und Traditionen zeigten. Diese Pavillons spiegelten die Vielfalt und den Wohlstand der einzelnen Regionen wider und zogen Besucher aus dem ganzen Land an.
Der Ort ist heute Teil einer aktiven Militäranlage und kann nicht wie ein normales historisches Viertel besucht werden. Die sichtbaren Originalgebäude liegen innerhalb des gesicherten Bereichs der Basis und erfordern einen besonderen Zugang oder eine Genehmigung.
Im Juni 1907 fand eine Internationale Marineschau statt, bei der Kriegsschiffe mehrerer Nationen in Hampton Roads zusammenkamen und vom Präsidenten inspiziert wurden. Dieses seltene Zusammentreffen von ausländischen Marinestreitkräften war für die Zeit ein beeindruckendes diplomatisches Ereignis.
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