Hampton Roads Bridge–Tunnel, Brücken-Tunnel-System in Norfolk, Vereinigte Staaten
Das Hampton Roads Bridge-Tunnel ist ein Brücken-Tunnel-System in Norfolk, Vereinigte Staaten, das die beiden Ufer der Bucht über eine Kombination aus erhöhten Fahrwegen und unterirdischen Röhren miteinander verbindet. Die Anlage erstreckt sich über etwa 5,6 Kilometer (3,5 Meilen) und ermöglicht gleichzeitig Straßen- und Schiffsverkehr an derselben Stelle.
Die erste Anlage wurde 1957 eröffnet und löste einen Fährdienst ab, der bis dahin Fahrzeuge zwischen Norfolk und Hampton befördert hatte. Mautgebühren finanzierten den Bau, bis die Einnahmen die ursprünglichen Kosten deckten und die Gebühren später entfielen.
Der Name Hampton Roads bezeichnet eine Wasserstraße, die strategisch wichtige Marinestützpunkte mit dem offenen Meer verbindet. Die künstlichen Inseln an den Tunnelportalen dienen als sichtbare Übergangspunkte zwischen der Welt über und unter dem Wasser, während Schiffe ungehindert darüber hinweggleiten.
Autofahrer können während der Fahrt durch die Tunnelröhren beobachten, wie sich die Beleuchtung verändert und das Tageslicht an den Portalen zurückkehrt. Die Erweiterungsarbeiten laufen parallel zum regulären Verkehr, sodass Baustellenschilder und veränderte Fahrspuren möglich sind.
Die künstlichen Inseln an den Tunneleingängen bieten Wartungszugang und beherbergen Lüftungsanlagen, die frische Luft in die Röhren leiten. Die südliche Insel liegt in der Nähe von Fort Wool, einer verlassenen Festung auf einer separaten Insel.
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