Fort Rice, Militärfort nahe Mandan, Vereinigte Staaten.
Fort Rice ist ein ehemaliger Militärstützpunkt am Westufer des Missouri River in North Dakota, der zwischen 1864 und 1878 in Betrieb war. Die Anlage bestand aus Holzpalisaden, Wachtürmen, Kasernen und einem Krankenhaus, von denen heute noch die Grundmauern im Gelände sichtbar sind.
General Alfred Sully gründete Fort Rice 1864, um die Transportwege durch die nördlichen Ebenen zu sichern und die Expansion nach Westen zu unterstützen. In den folgenden Jahren diente der Posten als Basis für mehrere Militäroperationen gegen die Lakota, bevor er 1878 endgültig aufgegeben wurde.
Fort Rice war ein Ort, an dem sich Soldaten und Händler aus dem Osten mit den Lakota trafen, oft unter großer Spannung. Diese Begegnungen haben die Geschichte der Region nachhaltig geprägt und sind heute noch ein zentrales Thema auf den Informationstafeln vor Ort.
Das Gelände liegt am Missouri River und ist offen zugänglich, sodass man es zu Fuß erkunden kann. Informationstafeln markieren die wichtigsten Stellen, aber es gibt keine geschlossenen Gebäude oder Ausstellungen vor Ort.
Fort Rice war der Ausgangspunkt des Laramie-Vertrags von 1868, bei dem Vertreter der US-Armee und der Lakota Friedensgespräche führten, die zu einem der wichtigsten Verträge jener Epoche führten. Der Vertrag wurde nicht am Fort selbst unterzeichnet, aber die Verhandlungen, die dort begannen, veränderten die Grenzen der Region dauerhaft.
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