Fort Runyon, Bürgerkriegsfestung in Arlington County, Vereinigte Staaten
Fort Runyon war eine pentagonale Schanzanlage, die während des Burgerkriegs südlich von Washington errichtet wurde und den Zugang uber die Columbia Turnpike sowie die Alexandria und Loudon Railroad kontrollierte. Das Werk hatte einen Umfang von etwa 1500 Yards und war mit verschiedenen Kanonen und Geschützen bestückt, um die Annäherung feindlicher Truppen zu verhindern.
Die Unionsarmee baute Fort Runyon 1861 nach Virginias Austritt aus der Union und machte es zur größten Festung unter Washingtons Verteidigungssystem. Das Fort spielte eine Schlüsselrolle bei der Sicherung des südlichen Zugangs zur Long Bridge und damit zur Hauptstadt.
Die Festung wurde von Soldaten aus verschiedenen Unionsstaaten erbaut, die zusammenarbeiteten, um die südliche Zufahrt zu verteidigen. Diese Zusammenarbeit zwischen Regimentern aus unterschiedlichen Bundesstaaten zeigte die vereinigte Kraft der Nordstaaten während des Krieges.
Heute markiert ein historisches Schild in Arlington County die ehemalige Stätte des Forts, das nun durch die Autobahn Interstate 395 in der Nähe des Pentagon unterbrochen wird. Besucher können diese Markierung von der Straße aus sehen, wobei die genaue Lage am besten mit einem Navigationssystem oder einer lokalen Karte gefunden wird.
Das Fort erforderte zur Verteidigung seiner Position über 2000 Personen, darunter etwa 300 Artillerysten, die rund um die Uhr bereit waren. Diese große Besatzung zeigt, wie strategisch wichtig dieser Ort für den Schutz Washingtons war.
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