Fort Howard, Militärische Befestigung in Green Bay, Wisconsin, Vereinigte Staaten.
Fort Howard ist ein ehemaliges Militärfort am Westufer des Fox River in Green Bay, Wisconsin, USA, das aus einem hölzernen Palisadenzaun mit Blockhäusern bestand. Die Anlage umfasste Kasernen, ein Lazarett, Offizierswohnungen und weitere Gebäude für die dort stationierten Truppen.
Das Fort wurde 1816 nach dem Krieg von 1812 errichtet, um eine wichtige Wasserstraße zu sichern, die die Großen Seen mit dem Mississippihandel verband. Es diente bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts als Militärposten und wurde danach aufgegeben, als die Region stabiler wurde.
Fort Howard war über seine militärische Funktion hinaus ein Treffpunkt für die Gemeinschaft der Region. Hier befand sich auch die erste Schule der Gegend, in der Kinder von Soldaten und Zivilisten gemeinsam unterrichtet wurden.
Drei Originalgebäude des Forts sind heute im Heritage Hill State Historical Park in Green Bay zu besichtigen, darunter das Lazarett und die Offizierswohnungen. Ein Besuch des Parks gibt einen guten Eindruck davon, wie das Leben im Fort einmal ausgesehen hat.
Zachary Taylor, der spätere 12. Präsident der Vereinigten Staaten, diente hier als Kommandant, bevor er landesweit bekannt wurde. Weniger bekannt ist, dass das Fort zeitweise auch als Zentrum für die erste Schulbildung der Region diente und damit weit mehr als ein reiner Militärposten war.
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