General Israel Putnam House, Kolonialhaus in Danvers, Massachusetts
Das General Israel Putnam House ist ein koloniales Wohnhaus aus dem 17. Jahrhundert in Danvers, Massachusetts, mit zwei unterschiedlichen Dachformen: einem steilen Satteldach und einem Mansarddach, beide mit Holzverschalung verkleidet. Das Gebäude hat zweieinhalb Stockwerke und einen unregelmäßigen Grundriss, der typisch für frühe koloniale Bauweisen in Neuengland ist.
Das Haus wurde um 1648 von Lieutenant Thomas Putnam erbaut und war der Geburtsort seines Enkels Israel Putnam, der später General der Kontinentalarmee wurde. Die Familie blieb über mehrere Generationen in dieser Gegend verwurzelt und hinterließ deutliche Spuren in der Geschichte von Danvers.
Das Haus trägt den Namen eines Generals, der im Unabhängigkeitskrieg kämpfte, was ihm bis heute eine besondere Stellung in der Erinnerung der Region verleiht. Besucher können die einfache, aber solide Bauweise sehen, die zeigt, wie wohlhabende Familien im kolonialen Neuengland lebten.
Das Haus wird von der Danvers Historical Society verwaltet, und ein Besuch des Innenbereichs sollte im Voraus mit dieser Organisation vereinbart werden. Das Haus befindet sich in der Maple Street in Danvers und ist am einfachsten mit dem eigenen Auto zu erreichen.
Joseph Putnam, ein Mitglied der Familie, das in diesem Haus lebte, weigerte sich während der Hexenprozesse von Salem 1692 mitzumachen und schützte aktiv Menschen, die beschuldigt wurden. Er hielt angeblich ein Pferd gesattelt und bereit, um im Notfall fliehen zu können, falls die Behörden ihn festnehmen wollten.
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