Solomon Kimball House, Kolonialhaus in Wenham, Massachusetts, Vereinigte Staaten.
Das Solomon Kimball House ist ein Kolonialhaus in Wenham mit Holzrahmen, das charakteristische Merkmale des frühen 17. Jahrhunderts aufweist wie asymmetrische Schornsteine und kleine mehrscheibenige Fenster. Die handgehauerten Balken und die unregelmäßigen Fenstergrößen zeigen die handwerkliche Bauweise dieser frühen Periode.
Das Haus entstand um 1696 durch Thomas Kilham, einen Veteranen des King Philip's War, der die Region während des Krieges miterlebte. Später kam es unter die Herrschaft von Captain Matthew Fairfield, dessen Familie tiefe Verbindungen zu wichtigen Ereignissen der amerikanischen Unabhängigkeit hatte.
Das Haus trägt den Namen Solomon Kimball, obwohl es ursprünglich von Thomas Kilham erbaut wurde und später in den Besitz der Familie Fairfield überging. Die Bewohner prägten das Leben in Wenham durch ihre Rollen in der Kirchenleitung und lokalen Verwaltung.
Das Haus liegt an der Maple Street in Wenham und kann von außen besichtigt werden wie viele Gebäude in der Region. Da es sich um ein privates Anwesen handelt, sollten Besucher vorher Informationen einholen, ob es zugänglich ist und wie man am besten vorgeht.
Die Frau des ursprünglichen Erbauers, Mary Solart Kilham, hatte persönliche Verbindungen zu Menschen, die direkt in die Hexenprozesse von Salem verwickelt waren. Diese Verbindung macht das Haus zu einem stillen Zeugen einer der dunkelsten Kapitel der Kolonialgeschichte.
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