Hester Street, Wohnstraße im Lower East Side, Manhattan, USA
Die Hester Street ist eine Wohnstraße im Lower East Side-Viertel von Manhattan, die von der Essex Street bis zur Centre Street verläuft und dabei in Howard Street übergeht. Entlang der Strecke stehen alte Backsteinhäuser neben neueren Gebäuden, und kleine Läden sowie Restaurants reihen sich an den Bürgersteigen aneinander.
Die Straße wurde nach Hester Leisler benannt, deren Vater Jacob Leisler 1691 wegen Hochverrats hingerichtet wurde. Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert war sie ein dichtes Einwandererviertel, hauptsächlich von jüdischen Familien aus Osteuropa bewohnt, die in Mietskasernen lebten und Straßenhandel betrieben.
Die Hester Street Fair findet jeden Samstag an der Ecke Hester und Essex Street statt, wo Händler Speisen und Waren verkaufen, genau wie es Straßenhändler in der Vergangenheit taten. Das Restaurant Vincent's, das sich ebenfalls in der Straße befindet, soll früher bekannte Gäste wie Frank Sinatra angezogen haben.
Die Straße liegt im Lower East Side-Viertel von Manhattan und ist gut zu Fuß erreichbar, besonders von der U-Bahn-Station in der Nähe der Essex Street. Ein Besuch am Wochenende lohnt sich, da dann der Straßenmarkt stattfindet und die Gegend besonders belebt ist.
Ein ehemaliges Stallgebäude für Polizeipferde wurde in ein modernes Wohngebäude umgewandelt, was zeigt, wie sehr sich die Straße im Laufe der Zeit verändert hat. Außerdem war in der Straße ein Gebäude die Adresse der First Roumanian-American Synagogue, eines wichtigen Treffpunkts für rumänisch-jüdische Einwanderer, bis ein Brand im Jahr 2006 es beschädigte.
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