Maxine Elliott Theatre, Theater in den Vereinigten Staaten
Das Maxine Elliott Theatre war ein Theatergebäude aus dem Jahr 1908 in Manhattan, das als Spielstätte für Dramen und später als Rundfunk- und Fernsehstudio diente. Das Gebäude hatte eine elegante Fassade im Stil eines französischen Palasts mit weißem Marmor und konnte etwa 1000 Zuschauer fassen.
Das Theater wurde 1908 eroffnet und zeigte Arbeiten von renommierten Schriftstellern wie George Bernard Shaw und Henrik Ibsen. Spater, 1936, ubernahm das Federal Theatre Project das Raumlichkeiten, wahrend es ab 1941 zum Rundfunkstudio wurde und 1948 zum Fernsehstudio, bevor es 1960 abgerissen wurde.
Das Theater war nach Maxine Elliott benannt, einer Schauspielerin, die das Gebäude besaß und leitete - damals eine Seltenheit für Frauen in der Theaterbranche. Sie setzte sich dafür ein, dass weibliche Künstler und Autorinnen hier auftraten und arbeiteten konnten, was das Haus zu einem Ort machte, wo Frauen in der Theaterszene sichtbar waren.
Das Gebäude existiert heute nicht mehr, da es 1960 abgerissen wurde und Platz für ein modernes Bürogebäude machte. Besucher konnen an der Stelle vorbeigehen und sich die historische Bedeutung des Ortes vorstellen, auch wenn nur Archivfotos und historische Berichte vom ursprunglichen Bauwerk erhalten sind.
1911 führte eine Aufführung von 'The Playboy of the Western World' zu tumultartigen Szenen, als Zuschauer ihr Unbehagen durch das Werfen von Gemüse und Kartoffeln auf der Bühne ausdrückten. Diese dramatische Störung machte das Theater zu einem Zentrum der kulturellen Debatten und erregte große Aufmerksamkeit in den Zeitungen.
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