Philadelphia State Hospital at Byberry, Ehemaliges psychiatrisches Krankenhaus in Nordost-Philadelphia, Vereinigte Staaten
Das Philadelphia State Hospital at Byberry war eine psychiatrische Anstalt im Nordosten Philadelphias mit über fünfzig Gebäuden, die sich auf beiden Seiten des Roosevelt Boulevard erstreckten. Die Anlage wurde 2006 vollständig abgerissen, um Platz für Wohnentwicklung zu schaffen.
Die Anstalt wurde 1907 gegründet und begann als eine von der Stadt verwaltete Einrichtung, bis sie 1938 unter staatliche Kontrolle überging, als die Bedenken bezüglich der Patientenversorgung wuchsen. Der Betrieb endete 1990, nachdem jahrzehntelange Probleme zur Schließung führten.
Der Name des Ortes verweist auf die nahegelegene Ortschaft Byberry und die psychiatrische Funktion, die er über Jahrzehnte erfüllte. Besucher können heute nur noch durch historische Fotos und Berichte nachvollziehen, wie dieser Ort einmal als Zufluchtsort für Menschen mit psychischen Erkrankungen gedacht war, bevor sich die Bedingungen dramatisch verschlechterten.
Der Standort war einmal ein großes Gelände mit Gebäuden auf beiden Seiten einer Hauptverkehrsstraße, daher war Navigation ein wichtiger Aspekt der Anlage. Der gesamte Komplex ist heute nicht mehr vorhanden, daher können Besucher nur noch die Gegend erkunden, wo er sich befand.
Fotografien von Charlie Lord aus dem Jahr 1945 machten die schockierenden Zustände der Anstalt öffentlich und lösten nationale Debatten über die Reform der psychiatrischen Versorgung aus. Diese dokumentarischen Bilder wurden zu einem Wendepunkt für die Diskussion über menschenwürdige Behandlung in Krankenhäusern.
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