Provincetown Playhouse, Historisches Theater in Greenwich Village, Manhattan, Vereinigte Staaten.
Das Provincetown Playhouse ist ein Theater in Manhattan, das sich in einem vierstöckigen Gebäude an der MacDougal Street befindet und einen Aufführungssaal mit etwa 180 Plätzen bietet. Der Raum behält seine ursprüngliche Konfiguration mit einer klassischen Bühne und intimer Anordnung bei.
Der Ort entstand 1918, als ein ehemaliger Stall in einen Aufführungsraum umgewandelt wurde und die Provincetown Players ihre neue Heimat fanden. Diese Umnutzung markierte den Beginn einer neuen Ära für experimentelles amerikanisches Theater in New York.
Das Theater ist eng mit Eugene O'Neill verbunden, dessen frühe Werke hier aufgeführt wurden und die experimentelle amerikanische Dramaturgie prägten. Besucher können heute noch die Bedeutung dieses Ortes für die Theatergeschichte spüren, wenn sie den Raum betreten.
Der Raum wird von der New York University betrieben und zeigt hauptsächlich Studentenproduktionen während des akademischen Jahres. Die beste Zeit zum Besuch ist während der Spielsaison, wenn regelmässige Aufführungen stattfinden.
Ein Moment aus den 1920ern bleibt besonders in Erinnerung: Eine Aufführung mit Paul Robeson und Mary Blair löste großes Aufsehen aus und führte zu Protesten auf der Straße. Dieses Ereignis zeigt, wie bedeutend und umstritten das Theater bereits damals war.
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