Rockwell Gardens, Öffentliches Wohnungsbauprojekt in East Garfield Park, Chicago, USA.
Rockwell Gardens war ein Wohnkomplex in East Garfield Park mit acht Wohngebäuden zwischen 10 und 13 Geschossen, die insgesamt 1.126 Einheiten auf 17 Acres untergebracht. Die Entwicklung erstreckte sich zwischen Madison Street, Van Buren Street, Western Avenue und Rockwell Street.
Das Projekt wurde 1958 erbaut und war die erste Wohnsiedlung in den USA, die mit kombinierter Bundes- und Staatsfinanzierung gebaut wurde. Diese Finanzierungsstruktur markierte einen neuen Weg für öffentliche Wohnungsbauprojekte im Land.
Der Komplex verdankt seinen Namen den preisgekrönten Blumengärten, die von frühen Bewohnern in den ersten Betriebsjahren gepflegt wurden. Diese grünen Räume spiegeln wider, wie die Bewohner ihr Zuhause verschönen und Gemeinschaft schaffen wollten.
Das Gelände war 2,5 Meilen westlich der Chicagoer Innenstadt gelegen, was eine kurze Fahrt vom Zentrum ermöglichte. Die Umgebung war begrenzt und sollte später zu einer Mischeinkommenssiedlung umgestaltet werden.
Die Chicago Housing Authority riss die Anlage 2006 ab, um Platz für eine neue Mischeinkommensentwicklung zu schaffen. Dieser Abriss markierte das Ende einer Ära des öffentlichen Wohnens und den Beginn einer anderen Art der Stadtentwicklung in diesem Gebiet.
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