St. Peter's Episcopal Church of Germantown, Episkopalkirche in Germantown, Philadelphia, Vereinigte Staaten.
St. Peter's Episcopal Church ist ein Kirchengebäude mit gotischen Merkmalen in Germantown, das sich durch aufwendig bearbeitete Steinfassaden und einen markanten Kirchturm auszeichnet. Das von der Architekturkanzlei Furness & Hewitt entworfene Gebäude wurde ursprünglich als religiöse Versammlungsstätte mit mehreren Räumen für verschiedene Gemeindezwecke konzipiert.
Der Bau begann 1873 unter Initiative von Henry Howard Houston, dem Vizepräsidenten der Pennsylvania Railroad, als Teil der Entwicklung des Germantown-Viertels. Das Gebäude entstand in einer Zeit, als wohlhabende Eisenbahnunternehmer und ihre Familien in das Gebiet zogen und die lokale Architektur und Infrastruktur gestalteten.
Das Gebäude war einst ein Treffpunkt für die wohlhabende Gemeinde von Germantown, die sich hier zu Gottesdiensten und Gemeindeveranstaltungen versammelte. Diese soziale Funktion prägte das Viertel und sein Selbstverständnis als gehobener Wohnbereich für Eisenbahnmagnaten und Geschäftsleute.
Das Gebäude beherbergt heute die Waldorf School of Philadelphia und kann daher nur von außen besichtigt werden, wenn man die Architektur des Äußeren studieren möchte. Besucher sollten die umliegenden Straßen erkunden, um die Details der Fassade und des Kirchturms vom öffentlichen Raum aus zu würdigen.
Das Gebäude enthielt ursprünglich zwei bemerkenswerte Glasfenster von Tiffany und Wandmalereien der Künstlerin Violet Oakley, die später in die Pennsylvania Academy of Fine Arts verlegt wurden. Diese wertvollen Kunstwerke spiegeln die wohlhabende Vergangenheit des Ortes und seine Bedeutung als kulturelles Zentrum wider.
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