Vilna Shul, Historische Synagoge in Beacon Hill, Boston, Massachusetts.
Die Vilna Shul in der Beacon Hill ist ein Synagogengebäude an der Phillips Street mit traditionellen architektonischen Elementen, die von Max Kalman für litauische jüdische Einwanderer entworfen wurden. Das Gebäude bewahrt seinen ursprünglichen Charakter mit Details, die für die Zeit um 1920 typisch waren.
Das Gebäude wurde 1919 mit Mitteln aus einer Entschädigungszahlung gebaut und diente als primäres religiöses Zentrum für die litauische jüdische Gemeinde. Nach Jahrzehnten als Treffpunkt der Gläubigen schloss die Synagoge 1985.
Die Wände des Gebäudes zeigen Wandmalereien aus dem 20. Jahrhundert, die von der jüdischen Gemeinschaft geschaffen wurden und folkloristische Kunstelemente bewahren. Diese Kunstwerke erzählen Geschichten aus dem Alltag der Einwanderer, die hier beteten und zusammenkamen.
Das Gebäude ist für Besucher zugänglich und bietet Führungen sowie Bildungsprogramme, die Einblicke in die jüdische Geschichte und das Gemeinschaftsleben geben. Es werden das ganze Jahr über verschiedene Veranstaltungen angeboten, daher lohnt sich eine Vorausplanung.
Es ist das einzige erhaltene Synagogengebäude aus der Einwandererzeit in der Innenstadt von Boston, während über 50 ähnliche Gebäude aus dieser Epoche verschwunden sind. Diese Erhaltung macht es zu einem seltenen Zeugnis einer Gemeinde, die einst viel größer und präsenter war.
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