Charles Street Meeting House, Baptistisches Versammlungshaus in Beacon Hill, Massachusetts
Das Charles Street Meeting House ist ein Gebäude mit föderaler Architektur in Beacon Hill mit roten Backsteinen, weißen Verzierungen und einem mittigen Turm. Der Bau befindet sich in einem Wohnviertel und dient heute Büros und Geschäften, während die Außenfassade sein historisches Aussehen bewahrt.
Das Gebäude wurde 1807 von Architekt Asher Benjamin entworfen und diente zunächst als baptistische Kirche. Im Jahr 1876 wurde es zur First African Methodist Episcopal Church umgewandelt und markierte damit einen wichtigen Wendepunkt in seiner Geschichte.
Der Ort spielte eine wichtige Rolle in der Abolitionist-Bewegung, wo Versammlungen gegen Sklaverei stattfanden. Besucher können heute noch die Verbindung zu dieser Zeit in der Architektur und dem Ort selbst spüren.
Das Gebäude ist von außen leicht zu sehen, obwohl es heute nicht als Kirche genutzt wird und sein Inneres nicht öffentlich zugänglich ist. Der Ort liegt in einem belebten Wohnviertel mit guten Gehwegen und ist leicht zu Fuß zu erreichen.
Im Jahr 1836 protestierte Timothy Gilbert gegen die Rassentrennung in der Kirche und wurde daraufhin ausgeschlossen. Sein Widerstand führte später zur Gründung von Bostons erstem integrierten religiösen Raum, was seinen mutigen Stand unterstreicht.
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