Whitehaus, Musikveranstaltungsort in Jamaica Plain, Boston, USA
Das Whitehaus war ein Wohngebäude mit acht Schlafzimmern in der Seaverns Avenue, das als Aufführungsraum für Musik und Poesie umgenutzt wurde. Der Ort bot Platz für Konzerte und Lesungen in einem privaten, intimen Rahmen.
Das Haus entstand als unabhängiges Musikvenue in einer Wohnresidenz und wurde zu einem der aktivsten Anlaufpunkte für lokale Künstler in Boston. Die Musikkultur dort endete Anfang 2013, als die Liegenschaft ihre Pachterlaubnis verlor.
Das Haus war bekannt für sein Family Record Label, das Folk-, Indie- und experimentelle Musik von lokalen und aufstrebenden Künstlern veröffentlichte. Dieses Label prägte die unabhängige Musikszene und unterstützte Künstler, die sonst schwer einen Platz zum Auftreten fanden.
Die Veranstaltungen fanden in einem privaten Wohnhaus statt, was bedeutete, dass Besucher vorab Informationen einholen mussten, um Details zu erfahren. Der Zugang war begrenzt und Veranstaltungen erforderten meist direkte Kontakte oder lokales Wissen über die geplanten Auftritte.
Das Whitehaus unterschied sich dadurch, dass Künstler und Publikum in einem privaten Wohnhaus zusammenkamen, was eine ungewöhnlich enge Beziehung schuf. Diese Nähe ermöglichte Verbindungen zwischen Performern und Zuhörern, die in traditionellen Veranstaltungsräumen seltener entstehen.
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