Suicide Cliff, Historische Klippe in Saipan, Nördliche Marianen.
Suicide Cliff ist eine Klippe am nördlichen Ende der Insel Saipan auf den Nördlichen Marianen, die sich etwa 76 Meter über das Meer erhebt. Das Gelände besteht aus Kalkstein und fällt steil zum Pazifik ab, umgeben von dichter Vegetation und einem offenen Feld dahinter.
Im Juli 1944, als die Schlacht um Saipan endete, sprangen hier hunderte japanische Zivilisten und Soldaten in den Tod, um einer Gefangennahme durch amerikanische Truppen zu entgehen. Der Ort wurde 1985 Teil eines nationalen Denkmalgebiets, das mehrere Orte des Zweiten Weltkriegs auf der Insel verbindet.
Japanische Besucher lassen hier oft Ketten aus gefalteten Papierkranichen zurück, die Frieden symbolisieren und an verlorene Angehörige erinnern. Die Stelle trägt den Namen Banzai Cliff im Englischen, während das Wort selbst die letzte Anrufung bedeutete, die viele vor dem Sprung aussprachen.
Der Aussichtspunkt ist über eine asphaltierte Straße mit Parkplätzen erreichbar und von dort aus können Besucher die Klippe und das Meer überblicken. Gedenktafeln entlang des Weges erklären die Ereignisse, die hier stattfanden, und bieten Kontext für die Geschichte des Ortes.
Die Klippe liegt nahe am Marpi Point, der nördlichsten Spitze Saipans, wo an klaren Tagen die Nachbarinseln Tinian und Aguijan vom Rand aus sichtbar sind. Einige der Gedenksteine tragen Namen von Familien, die hier gemeinsam starben, oft Mütter mit ihren Kindern.
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