Mount Tapochau, Berggipfel in Saipan, Nördliche Marianen.
Der Berg Tapochau ist mit etwa 474 Metern der höchste Punkt auf der Insel Saipan und bietet von seinem Gipfel einen weiten Blick über die gesamte Insel und das umliegende Meer. Der Weg nach oben führt über einen Straßenpfad, der locker über verschiedene Höhenstufen verläuft und sich je nach Witterung unterschiedlich anfühlt.
Im Zweiten Weltkrieg spielte der Berg eine wichtige strategische Rolle und diente als Beobachtungsposten für Militärkräfte. Von dieser Höhe aus konnten die Bewegungen von Schiffen und Truppen in einem großen Umkreis über dem Pazifik überwacht werden.
Eine Betonskulptur von Jesus Christus auf dem Gipfel zieht jährlich am Karfreitag lokale christliche Gemeinden an, die hier zusammenkommen, um ihre Andacht zu halten. Die Pilgerfahrt ist für viele ein wichtiger Moment im Jahreskalender der Insel.
Die Zufahrtsstraße ist uneben mit lockerem Gestein und Schlaglöchern, weshalb ein stabiles Fahrzeug nötig ist und Fahrten bei Regen vermieden werden sollten. Der Weg wird rutschig bei Feuchtigkeit, daher ist es besser, bei trockenerem Wetter hochzufahren oder zu laufen.
Unter der Oberfläche des Berges lagern Phosphat, Manganerze und Schwefelvorkommen, die den Berg zu einem geologisch interessanten Ort machen. Diese Mineralvorkommen haben historisch wirtschaftliche Bedeutung gehabt und prägen bis heute das Verständnis für die natürlichen Ressourcen der Insel.
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