Simmons College, Frauenuniversität in Boston, Massachusetts, Vereinigte Staaten.
Simmons University ist eine Hochschule für Frauen im Fenway-Kenmore-Viertel von Boston auf einem 12 Hektar großen Gelände. Sie bietet Grund- und Graduiertenprogramme an, wobei die Grundstudium auf Frauen beschränkt ist, während die höheren Abschlüsse für alle Geschlechter offen sind.
John Simmons, ein Textilhersteller, gründete 1899 diese Bildungseinrichtung, um Frauen durch liberale Künste professionelle Fähigkeiten zu vermitteln. Die Institution wurde von Anfang an progressiv geführt und öffnete sich schon früh Studentinnen verschiedener Herkunft.
Die Universität hat tiefe Verbindungen zu Bostons medizinischen und Forschungseinrichtungen entwickelt, die es den Studierenden ermöglichen, durch Praktika und klinische Rotationen praktische Erfahrungen zu sammeln. Diese Partnerschaften prägen das tägliche Leben auf dem Campus und zeigen sich in den vielen Lernmöglichkeiten außerhalb des Klassenzimmers.
Die Hochschule bietet integrierte Betreuung in akademischen und beruflichen Fragen an, so dass Studierende vom Eintritt bis zum Abschluss und zur Jobplatzierung persönliche Unterstützung erhalten. Die Campusinfrastruktur im urbanen Umfeld ermöglicht es den Studierenden, leicht auf städtische Ressourcen und Verkehrsmittel zuzugreifen.
Die Universität hat schon früh Grenzen überschritten: Sie war eine der ersten amerikanischen Hochschulen, die jüdische Studentinnen aufnahm, ohne Quoten zu verhängen. Auch bei der Aufnahme von Studentinnen afrikanischen Ursprungs war sie Vorreiter und zeigte damit ein fortschrittliches Verständnis von Bildungszugang.
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