Mount Sinai Temple, Reformsynagoge in Sioux City, Iowa.
Der Mount Sinai Temple ist ein Synagogengebäude in Sioux City, das die charakteristischen Merkmale der Prairie-School-Architektur zeigt. Das Bauwerk weist horizontale Linien und natürliche Materialien auf, die von Architekt William L. Steele 1922 gestaltet wurden.
Die Gemeinde gründete sich 1898 und nutzte zunächst einen Gebetsraum zusammen mit einer Unitarierkirche, bevor sie 1901 ein eigenes Synagogengebäude errichtete. Die Nebraska Street-Struktur wurde später 1999 ins National Register of Historic Places aufgenommen.
Der Tempel trägt einen Namen, der auf den Berg Sinai anspielt, wo nach jüdischer Tradition die Tora empfangen wurde. Besucher können in der Architektur und Einrichtung die Bedeutung dieser biblischen Verbindung für die Gemeinde erkennen.
Das Gebäude befindet sich an der Nebraska Street und ist von außen leicht zu erkennen an seinen horizontalen Linien und hellen Materialien. Besucher sollten beachten, dass es sich um einen aktiven Ort des Gebets handelt und respektvolle Angemessenheit erforderlich ist.
In 1994 fusionierte die Gemeinde mit Shaare Zion, um Beth Sholom zu bilden, eine seltene Verbindung, die sowohl Reform- als auch konservative Traditionen miteinander verbindet. Diese Doppelbestimmung zeigt, wie sich religiöse Gemeinschaften anpassten, um ihre Zusammenhalt zu bewahren.
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