Isle au Haut, Abgelegene Insel in der Penobscot Bay, Maine.
Isle au Haut ist eine Insel in der Penobscot Bay, die sich über steile Granitküsten, dichte Wälder und Salzwiesen erstreckt. Das Gelände ist felsig und wild, mit der Atlantikküste auf allen Seiten.
Der französische Forscher Samuel de Champlain benannte die Insel 1604 während seiner Erkundungen der Küste. Nach der Amerikanischen Revolution siedelten sich Bauern und Fischer permanent an und machten die Insel zu ihrer Heimat.
Die Bewohner leben nach den Rhythmen des Meeres und bewirtschaften seit Generationen Hummer und Fisch in den umliegenden Gewässern.
Die Anreise erfolgt mit einer Passagierfähre ab Stonington, was etwa 45 Minuten dauert und Voranmeldung erforderlich macht. Die Fährverbindungen sind begrenzt und richten sich nach den Jahreszeiten, daher sollte man die Zeiten vorher überprüfen.
Ein großer Teil der Insel gehört zum Acadia-Nationalpark mit etwa 30 Kilometern Wanderwegen entlang felsiger Küsten, während der Rest in Privatbesitz bleibt. Diese Aufteilung macht die Insel zu einem Ort, wo Naturschutz und lokales Leben nebeneinander existieren.
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