Wiesensee, Saisonaler See in Ebensee, Österreich.
Der Wiesensee ist ein See, der sich in einer Mulde an den nördlichen Ausläufern des Hochkogel bildet und je nach Jahreszeit unterschiedliche Größen erreicht. Das Gewässer liegt in der Nähe der Mittereckerstüble und ist von bewaldeten Hängen umgeben.
Der See entstand vor etwa 15.000 Jahren, als der Gletscher der Traun während der Würm-Eiszeit zurückging. Die Eismassen hinterließen eine Mulde, die später zu einem Becken für saisonales Schmelzwasser wurde.
Die Region Salzkammergut integriert diesen Saisonsee in ihr Netz natürlicher Elemente und zeigt die geologische Vielfalt Oberösterreichs.
Der See ist am besten im Frühling und Frühsommer zu beobachten, wenn die Schneeschmelze das Becken füllt. Man erreicht ihn von der Mittereckerstüble aus und kann den Besuch mit Wanderungen in der Umgebung verbinden.
Das Gewässer verschwindet und taucht wieder auf, je nachdem wie viel Wasser durch natürliche Drainagesysteme im Untergrund abfließt. Diese Auf- und Abwärtsbewegung macht den See zu einem besonderen Beispiel für die Dynamik der Hochgebirgshydrologie.
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