Burg Gräpplang, Mittelalterliche Burgruine in Flums, Schweiz
Gräpplang ist eine Burgruine, die auf einem Hügel über dem Dorf Flums in der Schweiz liegt und Blick auf das Tal bietet. Die Überreste der Steinmauern zeigen die Grundrisse von Wohnräumen und Wehrbauten aus dem Mittelalter.
Die Burg wurde um 1220 von Angehörigen der Familie Flums gegründet und diente jahrhundertelang als Verwaltungssitz für das Hochstift Chur. Anfang des 16. Jahrhunderts wechselte sie in den Besitz der Familie Tschudi.
Das Schloss wird heute als Ort wahrgenommen, an dem man die Spuren früherer Macht und Kontrolle über die Region sieht. Die Ruinen zeigen, wie Burgen als Zentren der Verwaltung und Herrschaft funktionierten.
Der Ort ist von oben zugänglich und lässt sich zu Fuß von unten erreichen, wobei ein Spaziergang durch die Gegend nötig ist. Besucher sollten festes Schuhwerk mitbringen, da der Untergrund uneben und teilweise steil sein kann.
Die Burg überstand den Alten Zürcherkrieg 1440 ohne Zerstörungen, obwohl sie während des Konfliktes Schutzgelder zahlen musste. Dies zeigt, wie manche Orte durch Zahlungen ihrer Belagerung entgingen.
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