Bergwerk Lochezen, Ehemaliges Kalksteinbergwerk in Walenstadt, Schweiz.
Die Lochezen ist eine ehemalige Kalksteingrube an der Nordküste des Walensees unter den Churfirsten-Bergen in der Ostschweiz. Der Ort besteht aus einem Netzwerk von Tunneln und Hohlräumen, die tief in den Berg hineinführen und verschiedene Ebenen der Abbauarbeit zeigen.
Der Kalksteinabbau begann 1861 unter der Leitung des deutschen Ingenieurs Heinrich Julius Tröger und konzentrierte sich auf die Lieferung von Material für die Zementproduktion. Die Grube blieb bis 2001 in Betrieb, als die Abbautätigkeit endete.
Der Abbauort zeigt alte Maschinen und Schienen, die zeigen, wie die Schweizer Bergbautechnik sich über die Zeit verändert hat. Diese Ausrüstung liegt noch heute in den Tunneln und erzählt von der Arbeitsweise früherer Generationen.
Besuche finden nur mit Führungen statt, für die man stabile Schuhe, warme Kleidung und eine Taschenlampe mitbringen sollte. Es ist wichtig, sich vorher anzumelden, da die Kapazität begrenzt ist und der Untergrund kühl und feucht sein kann.
Nach dem Ende des Abbaus wurde das Gelände ab 2004 zu einem Testgelände für Netze gegen Steinschlag, das weltweit einmalig ist. Das Unternehmen Geobrugg-Fatzer AG nutzt die Felswände, um neue Schutzausrüstungen unter realen Bedingungen zu prüfen.
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