Burg Grünenfels, Mittelalterliche Burgruine in Graubünden, Schweiz
Burg Grünenfels ist eine mittelalterliche Burgruine hoch über der Waltensburg-Schlucht in Graubünden. Von den fünfeckigen Strukturen stehen noch Mauerwerke, die den Aufbau des einstigen Gebäudes erkennen lassen.
Die Burg wurde von der Familie von Grünenfels im 13. Jahrhundert gegründet und kontrolliert. Als Margareta von Grünenfels Heinrich von Montalt heiratete, ging die Burg an die Familie Montalt über.
Die Ruine zeigt die Wehrbauweise, die im Mittelalter für die Kontrolle von Gebirgspässen typisch war. Man kann noch heute sehen, wie strategisch die Burg auf dem Felsen über der Schlucht positioniert wurde.
Die Ruine liegt auf einem felsigen Hügel und ist am besten zu Fuß zu erreichen, wobei festes Schuhwerk empfohlen wird. Der Weg hinauf bietet Ausblicke auf die Schlucht und das Umland, die Erkundung erfordert aber Vorsicht auf dem unebenen Gelände.
Die Brüder Heinrich und Albert von Grünenfels geraten in Konflikt mit dem Kloster Disentis, was sogar die Aufmerksamkeit des Papstes erregten. Diese Auseinandersetzung zeigt, wie eng weltliche und geistliche Macht in der alpinen Region miteinander verflochten waren.
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