Burg Rossberg, Mittelalterliche Burgruine nahe Winterthur, Schweiz
Burg Rossberg ist eine Burgruine in der Nähe von Winterthur in der Nordostschweiz, die auf einem Hügel oberhalb des Töss-Tals liegt. Die erhaltenen Mauern stammen von einem rechteckigen Wohnturm, dessen Grundrisse bei archäologischen Untersuchungen freigelegt wurden.
Die Burg wurde 1169 erstmals urkundlich erwähnt und gehörte den Grafen von Kyburg an. Die Familie Rossberg bewohnte das Anwesen bis ins 13. Jahrhundert, danach verschwand die Burg aus historischen Aufzeichnungen.
Der Ort trägt den Namen der Familie Rossberg, die hier lange Zeit ansässig war und das Gebiet prägte. Heute können Besucher an den Überresten nachvollziehen, wie eine kleine Adelsfamilie in dieser Gegend gelebt hat.
Die Ruinen sind über einen Wanderweg von Kemptthal aus erreichbar, da der Zugang mit dem Auto zum Schutz des Ortes nicht vorgesehen ist. Das Gelände ist relativ offen und einfach zu Fuß zugänglich, erfordert aber eine gewisse Fitness für den Aufstieg.
Im 16. Jahrhundert suchte ein Rutengänger namens Martin Offner aus Sitten überall auf dem Gelände nach vergrabenen Schätzen und grub dabei große Teile der ursprünglichen Struktur um. Diese Schatzsuche hinterließ tiefe Spuren, die noch heute in der Form der Ruine erkennbar sind.
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