Höhlenburg Wichenstein, Höhlenburg in Oberriet, Schweiz
Das Wichenstein-Schloss ist ein Höhlenburg, die an einer natürlichen Felswand in den Berg hineingebaut wurde. Die vierstöckige Vorderseite ragt vor der Öffnung auf und der Hohlraum hinter der Mauer erstreckt sich tief in das Berginnere.
Ritter der Familie Wichenstein nutzten diese Struktur im 13. Jahrhundert als befestigten Wohnraum und integrierten die natürliche Höhle in ihr Burgkonzept. Die ungewöhnliche Bauweise nutzte die vorhandene Felsformation als Kern ihrer Anlage.
Das Schloss trägt den Namen der früheren Bewohner und zeigt, wie Menschen hier Natur und Bau verbanden. Die Höhle selbst wurde zu einem Teil des Lebensraums, was man beim Betreten unmittelbar spürt.
Der Zugang erfolgt über steile Treppen vom Parkplatz beim Wichenstein-See, festes Schuhwerk ist wegen herunterfallender Steine notwendig. Es ist ratsam, langsam zu gehen und auf die unebenen Oberflächen zu achten, besonders bei Nässe.
In lokalen Erzählungen werden schwarze Hunde als Wächter eines verborgenen Schatzes beschrieben, die unter dem Schutz eines geheimnisvollen Lurchs agieren. Diese alten Geschichten waren für lange Zeit Teil des Volksglaubens der Region.
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