Ming Tomb of Shu King, Königlicher Grabkomplex in Chengdu, China
Das Ming-Grabmal des Shu-Königs ist ein Grabkomplex in Chengdu mit mehreren unterirdischen Kammern, die sich über 28 Meter erstrecken und Steinstrukturen sowie zeremonielle Wege am Fuße des Bergs Zhengjue aufweisen. Der Komplex umfasst die Hauptmausoleum des Königs Xi und zehn weitere königliche Bestattungsorte aus dem 14. bis 17. Jahrhundert.
Der Komplex wurde 1979 entdeckt und stammt aus der Ming-Dynastie mit Bestattungen vom 14. bis 17. Jahrhundert, die die königliche Familie des Shu-Königreichs repräsentieren. Das Grabmal zeigt, wie die Herrschenden dieser Periode ihre Macht und Kontinuität durch dauerhaft angelegte Bestattungsstätten ausdrückten.
Die unterirdischen Kammern beherbergen rund 500 bemalte Terrakotta-Figuren, darunter detaillierte Darstellungen von Tänzern, die Kunstpraktiken der Ming-Dynastie zeigen. Diese Figuren geben Einblick in die Handwerkstechniken und künstlerischen Vorstellungen jener Zeit.
Das Grabmal ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Haltestelle Chengdu University im Longquanyi-Bezirk erreichbar, wo geführte Besichtigungen angeboten werden. Die beste Zeit für einen Besuch ist morgens, wenn weniger Besucher vor Ort sind und man die Kammern in Ruhe erkunden kann.
Die Hauptmausoleum enthält aufwendig geschnitzte Steinelementen und farbige Kalligraphie, die seltene Beispiele für persönliche Kunstwerke zeigen, die in solchen Gräbern normalerweise nicht erhalten bleiben. Diese detaillierten Verzierungen wurden bewusst versteckt unter der Erde geschaffen, was zeigt, dass die künstlerische Ausführung für die Herrscher selbst wichtiger war als für die öffentliche Präsentation.
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