Chongqing city walls, 文物保护单位
Die Chongqing-Stadtmauer ist eine Befestigungsanlage aus der Ming-Dynastie um 1370, von der heute noch Tore und Mauersegmente erhalten sind. Sie erstreckte sich einstmals etwa 8 Kilometer um die Yuzhong-Halbinsel und war stellenweise etwa 30 Meter hoch.
Die ältesten Teile entstanden während der Qin-Dynastie um 316 v.Chr., wurden aber unter der Ming-Dynastie erheblich erweitert und verstärkt. Nach dem Vertrag von Yantai 1891 öffnete sich Chongqing dem Handel, und die Tore wurden zu wichtigen Zollkontrollpunkten.
Die Tore der Stadtmauer sind heute noch in den Stadtnamen präsent und erinnern die Menschen an Chongqings Vergangenheit als ummauerte Stadt. An den Ufern des Flusses kann man sehen, wie Menschen traditionell mit Booten lebten und verkehrten, was das alltägliche Leben prägte.
Das Gelände ist frei zugänglich; geführte Besichtigungstouren sind gegen eine kleine Gebühr erhältlich. Der beste Zeitpunkt für einen Besuch ist im Frühling oder Herbst, wenn das Wetter mild ist, besonders am frühen Morgen oder am späten Abend für gutes Fotolicht.
Der östliche Ausgang wurde mit intelligenter Landnutzung gebaut, wobei das innere Gelände höher lag als außen, um den Verteidigern einen Vorteil zu geben. In der Nähe befindet sich auch ein Teehaus in einem kleinen Gebäude auf der Mauer, wo Besucher über die Jahrhunderte von Geschichte nachdenken können.
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