Rheda-Wiedenbrück, Doppelstadt-Gemeinde in Nordrhein-Westfalen, Deutschland.
Rheda-Wiedenbrück ist eine Doppelstadt im Kreis Gütersloh in Nordrhein-Westfalen, die aus zwei historischen Kernen mit jeweils eigener Altstadt besteht. Die Ems fließt durch beide Zentren und trennt Wohnviertel von landwirtschaftlichen Flächen, die den größten Teil des Gemeindegebiets einnehmen.
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 785, während Wiedenbrück Marktrechte im Jahr 952 erhielt. Rheda wurde erstmals 1085 als Handelsposten genannt, und beide Orte wuchsen entlang der Ems als getrennte Siedlungen bis zur Vereinigung 1970.
Die Doppelstadt trägt ihren Namen seit der Zusammenführung beider Orte im Jahr 1970, wobei jedes Zentrum seinen eigenen Charakter bewahrt hat. Markttage finden regelmäßig auf den beiden historischen Plätzen statt, wo Händler frische Produkte aus der Region anbieten und Anwohner sich zum Gespräch treffen.
Die Bundesstraße 2 verbindet beide Stadtzentren und erleichtert die Orientierung für Besucher, die zwischen den historischen Kernen wechseln möchten. Die Kirche Sankt Aegidius und Schloss Rheda dienen als gut sichtbare Orientierungspunkte beim Erkunden der Altstadt.
Im restaurierten Altstadtbereich zeigen Symbole im Pflaster, welche Handwerke und Geschäfte in den jeweiligen Gebäuden früher betrieben wurden. Besucher können so beim Spaziergang die wirtschaftliche Geschichte der Stadt entdecken, ohne ein Museum betreten zu müssen.
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