Burg Stromberg, Burgruine in Stromberg, Oelde, Deutschland
Burg Stromberg ist die Ruine einer Höhenburg auf einem Hügel der Beckumer Berge und die einzige Höhenburg im Münsterland. Der fast dreieckige Umfassungsring ist etwa 745 m lang und umschließt rund 30.000 m²; drei Burghöfe werden über die Toranlage mit dem Paulusturm betreten. Auf dem höchsten Punkt liegt die Kreuzkirche auf 154,59 m über NN; das Mallinckrodthaus und der Palas an der Südmauer sind als Ruinen erhalten.
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus 1177, als die Burg dem Bischof von Münster unterstand und die Grenzen des Bistums schützte. Im Jahr 1780 erfolgte eine teilweise Zerstörung der Anlage, worauf sie ihre ursprüngliche Funktion verlor.
Der Name der Burg geht auf die Burggrafen von Stromberg zurück, ein Geschlecht der Rüdenberger, das sie von 1177 bis 1463 innehatte. Ihr Wappen mit drei Raben erscheint im Quaternionenadler auf der vierten Feder von links im unteren Flügel. Die 1344 geweihte gotische Kreuzkirche beherbergte das verehrte Heilige Kreuz von Stromberg.
Der Zugang zur Anlage erfolgt durch einen Toreingang, von dem aus Besucher die Burghöfe frei erkunden können und verschiedene Nischen und Wege entdecken. Das Gelände ist zu Fuß leicht zu begehbar und bietet bei gutem Wetter die beste Sicht auf die erhaltenen Strukturen.
Das Wappen des Stromberger Burggrafen mit drei Raben ist im Quaternionenadler, einer heraldischen Darstellung der Stände des Heiligen Römischen Reiches, am linken Flügel in der vierten Feder von links ganz unten zu sehen. Der fast dreieckige Grundriss der Burg umfasste etwa 30.000 Quadratmeter innerhalb einer rund 745 Meter langen Mauer.
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