Rottenburg am Neckar, Bischofsstadt in Baden-Württemberg, Deutschland
Rottenburg am Neckar liegt im nördlichen Baden-Württemberg und verteilt sich mit siebzehn Stadtteilen entlang beider Ufer des Neckars auf 142 Quadratkilometer. Die Höhenlage schwankt zwischen den Flussauen und den umgebenden Hügeln, wobei der Ortskern auf etwa 349 Meter Höhe liegt.
Die Römer gründeten hier um 98 nach Christus die Siedlung Sumelocenna und schützten sie mit Befestigungsmauern. Alamannische Stämme zerstörten den Ort zwischen 259 und 260, woraufhin eine neue Siedlungsgeschichte begann.
Der Dom St. Martin dient seit 1821 als Bischofssitz der Diözese Rottenburg-Stuttgart und prägt das religiöse Leben der Stadt. Besucher bemerken die Verbindung zwischen historischen Sakralbauten und den Wohnvierteln, die sich über beide Neckarufer verteilen.
Regionalzüge und Busse verbinden die Stadt mit größeren Zentren in der Region, während verschiedene Vorwahlnummern die einzelnen Stadtteile bedienen. Besucher können sich zu Fuß im kompakten Altstadtkern orientieren oder die Außenbezirke mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen.
Das Sülchgau-Museum bewahrt Fundstücke aus prähistorischen und römischen Zeiten, die den Wandel der Region über Jahrtausende dokumentieren. Besucher sehen Alltagsgegenstände und Bauteile aus Sumelocenna, die den Alltag in der antiken Siedlung greifbar machen.
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