Krönungskirche, Katholische Kirche in Ergenzingen, Deutschland.
Die Krönungskirche Maria Königin ist eine Kirche auf der Liebfrauenhöhe in Ergenzingen, erbaut 1961–1966 nach einem Entwurf von Otto Karl Müller und Franz Brümmendorf. Graue Betonsäulen bilden einen fünfeckigen Grundriss, dazwischen farbige Glasbetonfenster, darüber ein fünffach aufgefaltetes Zeltdach mit großem Kreuz. Die Altarinsel gegenüber dem Eingang trägt einen Altar aus grob behauenem weißem Marmor auf dunklem Natursteinboden, über dem ein 14 Zentner schweres, mit Bergkristallen geschmücktes Kreuz schwebt.
Eine am 1. Mai 1952 auf der Liebfrauenhöhe geweihte kleine Schönstattkapelle erwies sich bald als zu klein, worauf 1953 der Bau einer Kirche beschlossen wurde. Finanzierungsschwierigkeiten verzögerten die Grundsteinlegung bis zum 8. Oktober 1961; die Architekten Otto Karl Müller und Franz Brümmendorf entwarfen sie, und Weihbischof Wilhelm Sedlmeier weihte sie am 31. Mai 1966.
Die Kirche gehört zum Schönstattzentrum Liebfrauenhöhe, dem Sitz des süddeutschen Provinzialats der Schönstätter Marienschwestern. Ihre Form folgt der Idee der Marienkrone; das Gnadenbild der Schönstattbewegung ist hier mit Krone, Zepter und Reichsapfel gerahmt, die wie das Altarkreuz mit Bergkristallen besetzt sind. In der Unterkirche hängt ein neugotischer Kreuzweg von Martin Schiestl aus dem Jahr 1887, der der Liebfrauenhöhe gestiftet wurde.
Das Gotteshaus befindet sich im Siedlungsgebiet von Ergenzingen und ist unter der Verwaltung der Katholischen Diözese Rottenburg-Stuttgart tätig. Der Ort ist leicht zu erreichen und bietet eine zentrale Lage für Besucher aus der Umgebung.
Durch das gefaltete Dach zieht sich ein durchgehendes Band aus blauen Glasbausteinen zwischen den Betonsäulen und dem Dachansatz; zwölf weiße runde Flächen darin stehen für die zwölf Perlentore des himmlischen Jerusalem. Über dem Altar schwebt ein 14 Zentner schweres Kreuz.
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