Vegesack, Maritimer Stadtteil in Bremen-Nord, Deutschland
Vegesack ist ein Stadtteil an der Weser in Bremen, wo der Fluss mit der Lesum zusammentrifft und eine wassergefüllte Landschaft schafft. Hier findet man eine Uferpromenade, historische Hafengebäude, ein Zentrum mit Geschäften und Restaurants sowie Denkmäler aus verschiedenen Zeiten der Schifffahrtsgeschichte.
Die erste künstliche Hafenanlage Deutschlands entstand hier zwischen 1619 und 1623, weil größere Schiffe nicht mehr in Bremens Haupthafen passen konnten. Die Werft Bremer Vulkan baute dann ab 1896 tausende Schiffe und machte Vegesack zu einem der wichtigsten Schiffsbauorte Europas.
Der Stadtteil lebt von seiner Vergangenheit als Hafenstadt, was man in den Gebäuden entlang der Weser sieht und in den Menschen spürt, die hier arbeiten und einkaufen. Die Schulschiff Deutschland, ein restauriertes Segelschiff, erzählt Besuchern Geschichten vom Schiffsbau und den maritimen Traditionen dieser Gegend.
Das Zentrum ist für Fußgänger gut zu erreichen, mit vielen Läden, Cafés und Restaurants zum Verweilen und Essen. Busse, Züge und Fähren verbinden den Ort mit anderen Teilen Bremens, und alles Wichtige liegt nah beieinander.
Während die meisten Besucher nur die Promenade sehen, verbergen sich in den Seitenstraßen kleine Handwerksbetriebe und Bootsbauer, die noch heute Schiffe nach traditionellen Methoden bauen. Diese Werkstätten zeigen, dass der Schiffsbau hier nicht völlig verschwunden ist, sondern sich nur in kleinerer Form fortgesetzt hat.
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