Vegesack, Segellogger, bewegliches Denkmal
Der Vegesack ist ein Museumsschiff und Lügger von etwa 35 Metern Länge, das als geschütztes Kulturdenkmal in Bremen erhalten ist und den Schiffbau vergangener Zeiten dokumentiert. Das hölzerne Fahrzeug liegt im historischen Hafen und zeigt durch seine Konstruktion, wie Segelschiffe früher gebaut und eingesetzt wurden.
Der Vegesacker Hafen wurde vor etwa 400 Jahren gegründet, um Schiffen Schutz bei niedrigem Wasserstand und Stürmen auf der Weser zu bieten. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Region zu einer Basis für die Walfangflotte, die zu Grönland fuhr und den wirtschaftlichen Reichtum der Stadt prägte.
Der Name Vegesack stammt aus dem Niederdeutschen und bedeutet "Bucht des Weges". Im Hafengebiet sieht man heute noch, wie die maritime Tradition lebendig gehalten wird, mit Festen und Veranstaltungen, die die Seefahrergeschichte feiern und die Verbindung zum Wasser bewahren.
Das Schiff ist wie ein Museum zugänglich und Besucher können an Bord gehen, um die historische Konstruktion und die Alltäglichkeit von Seeleuten zu erkunden. Der Hafen ist zu Fuß leicht erreichbar und bietet entlang der Kais Wege zum Spazieren, mit Blick auf das Wasser und andere restaurierte Fahrzeuge.
Das Schiff trägt den Namen einer Bremer Legende, in der der Esel der Bremer Stadtmusikanten nach seiner Karriere in Vegesack Zuflucht fand. Diese Geschichte verbindet das berühmte Märchen mit der realen Geschichte des Hafens und macht den Ort zu etwas ganz Besonderem.
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